Breitbandausbau



Hier der Infoflyer der Firma Nibler und der Telekom zum Hausanschluss:

https://wessobrunn.de/media/files/breitband/Flyer_Telekom_Wessobrunn.pdf

 

 

 

Seit 02.09.2021 laufen die Bauarbeiten. Das erste Stück wird bei Templhof der Abzweig nach der Kreisstraße WM 8 gebaut. 

 

Bürgerversammlung zum Thema Breitband am 28.09.2021 um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Wessobrunn!

Die wichtigsten Eckdaten zum Breitbandausbau:

• Vertragsabschluss im Oktober 2019 mit der Deutschen Telekom
• Vertragsgegenstand: Glasfaserausbau bis ins Haus (1.000 MBit)
• Fertigstellungsdatum spätestens zum Vertragsende Oktober 2022 - Zusicherung der Deutschen Telekom September 2022 bzw. wenn möglich bereits im August 2022
Ausbaugebiet: Forst, Haid, Paterzell
• Fertigstellung der Trassenführungen und Standortsicherung: KW 26
• Baubeginn: Sommer 2021 - Weitere Infos folgen
• Für den Breitbandausbau bis ins Haus entstehen keine Kosten. Zu den jeweiligen Tarifkosten, siehe häufig gestellte Fragen 
• Verhandlungserfolg: Freischaltung von Teilbereichen
• Erste Arbeiten: Hauptleitung von Weilheim nach Forst und Ausbau St. Leonhard mit Feuchten
• Zusicherung der Deutschen Telekom einer Freischaltung von St. Leonhard und Feuchten noch im Jahr 2021

 

Was jetzt für Grundstückseigentümer wichtig ist:

Die Firma INconnect GmbH wird im Auftrag der Deutschen Telekom auf Sie schriftlich ggf. auch mündlich vor Ort zukommen sofern Ihr Grundstück zur Trassensicherung der Kabel oder zur Standortsicherheit der Netzverteilerkästen notwendig ist. Hier bitten wir von Seiten der Gemeinde um Unterstützung um den Ausbau schnellstmöglich abschließen zu können.
Wenn alle Leitungstrassen und Standorte der Verteilerkästen gesichert sind, kommt die Firma INconnect GmbH mit einem Antrag zur Herstellung des Hausanschlusses auf alle betroffenen Eigentümer zur. Diesen Antrag finden Sie auch auf unserer Homepage.
Sollten Sie einen kostenlosen Anschluss beabsichtigen empfehlen wir Ihnen, diesen Vertrag zu unterzeichnen. Sofern der Antrag nicht fristgemäß abgegeben wird, werden Sie voraussichtlich nicht berücksichtigt und Ihr Haus nicht angeschlossen. Ein nachträglicher Anschluss kostet momentan 799€.
Mit dieser Unterschrift wird noch kein Produkt gebucht, das laufende Kosten verursacht. Dies erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt in einem extra Verfahren.

 

Wessobrunn, 23.05.2021

 

Wo wird nach dem Ausbau St. Leonhard / Feuchten weitergebaut:

Der weitere Ausbau erfolgt dann nach logischen und praktischen Gesichtspunkten unter Leitung der Telekom. Die Gemeinde hat hierbei kaum Einflussmöglichkeiten. Selbst die Telekom muss sich hier auf die beauftragten Tiefbaufirmen verlassen. Entscheidend ist wie viele Arbeiter von der Baufirma gestellt werden.

 

Wann wird bei mir persönlich gebaut?

Detaillierter Bauzeitenplan kann erst erstellt werden, wenn Baufirma organisiert ist. Um eine möglichst genaue Planung und Information über Bauarbeiten zu ermöglichen, sollen regelmäßige Jour Fixe / Besprechungen mit der Telekom und der Baufirma etabliert werden.

 

Wann habe ich schnelles Internet?

Alle Anschlüsse sollen bis August/September 2022 fertiggestellt sein. Für einige Bürger kann über Teilfreischaltungen das schnelle Internet schon früher genutzt werden. Dies hängt vom Ausbaustand ab. Wir werden versuchen immer einen aktuellen Stand über den Ausbau bekannt zu geben.

 

Wo wird auf meinem Grundstück gebaut?

Die Baufirma wird Eigentümer kontaktieren und abstimmen, wo der Eingang für das Glasfaserkabel gelegt werden soll.

 

Wann wird es weitere Informationen geben?

Aktueller Status im Rahmen der monatlichen Gemeinderatssitzungen, wenn es Neuigkeiten gibt. Breitband-Info-Veranstaltung, sobald Feinplanung vorhanden ist und es einen Bauzeitenplan gibt.

 

Muss ich den Anschluss auf meinem Grundstück bzw. In mein Haus verlegen lassen?

Prinzipiell gibt es keine Pflicht. Bei Ablehnung werden Leitungen nur bis zur Grundstücksgrenze verlegt, um eine nachträgliche Anbindung zu ermöglichen. Im Rahmen der Bauarbeiten des Förderprogramms erfolgt die Anbindung bis ins Haus kostenlos. Nachträgliche Anbindungen (nach 15.10.2021) kosten zum aktuellen Zeitpunkt 799€ (Tendenz steigend); diese Kosten müssten dann vom Eigentümer selbst getragen werden. Wichtig: Selbst wenn aktuell ggf. kein Bedarf nach einem Glasfaseranschluss besteht, sollte die Möglichkeit im Sinne der Gemeindefinanzen genutzt werden, da bei zu geringer Beteiligung das Risiko besteht, dass Fördergelder nicht mehr gestattet werden und somit erhebliche Kosten auf die Gemeinde zukommen könnten!

 

Welche Kosten kommen auf mich für den Hausanschluss zu?

Der Anschluss ist kostenlos. Alle Kosten sind über das Förderprogramm abgedeckt. Diese belaufen sich auf 4,391 Mio. Euro. Das Glasfaserkabel wird kostenlos bis in das Haus gelegt. Erst wenn ein Anschluss gebucht wird (Internet- / Telefonanschluss) entstehen monatliche Kosten. Die Art des Anschlusses kann vom Bürger selber bestimmt werden.

 

Welche Kosten kommen auf mich zu um im Haus Glasfasergeschwindigkeit zu nutzen?

Wenn Leerrohre vorhanden und Glasfaser-Kabel einfach eingezogen werden können, erfolgt auch die Verlegung vom Hausanschluss bis zum Umsetzer kostenlos. Sollten hierbei jedoch größere Bauarbeiten notwendig sein, wird eine Pauschale von 150€ für den Eigentümer fällig.
Ab 3 Wohneinheiten werden generell auch die Innenleitungsnetze bis zum Stockwerksverteiler kostenlos erfolgen. Sollten hierbei jedoch größere Bauarbeiten notwendig sein, wird eine Pauschale von 150€ für den Eigentümer fällig.
Kosten entstehen generell erst bei Nutzung des Anschlusses (mit entsprechenden Verträgen und Tarifen ggf. höher als bisher) und damit verbundener Notwendigkeit für weiteres Equipment. Mögliche Kosten für Eigentümer Bauarbeiten / Leerrohre / Hausverkabelung Umsetzerbox von Glas auf Kupfer. Falls nicht bereits vorhanden: Router, Switches, Kabel, Access Points etc.

 

Habe ich die volle Glasfasergeschwindigkeit, sobald der Anschluss vorhanden ist?

Nein, nicht automatisch! Die maximal mögliche Geschwindigkeit hängt abschließend vom gewählten Tarif und der Möglichkeiten der eigenen IT-Infrastruktur ab (entsprechende Router, Switches, Kabel, Access-Points etc., welche Gbit-fähig sind)

 

Kann ich nur Telekom-Tarife wählen?

Nein, es können auch andere Anbieter verwendet werden, welche jedoch einen Rahmenvertrag mit der Telekom haben müssen und somit die Leitungen der Telekom nutzen dürfen. Beispiel: Einer der größten Anbieter, Vodafone, hat derzeit keinen Vertrag mit der Telekom. D.h. über Vodafone könnten zum aktuellen Zeitpunkt die Glasfaseranschlüsse der Telekom nicht genutzt werden.

 

Habe ich auch als "Ortskern Wessobrunner" die Möglichkeit auf einen Glasfaseranschluss?

Generell ja, jedoch nicht im Rahmen des aktuellen Förderprogramms. Anfragen können hier direkt an die Telekom gestellt werden (gewerblich und privat). Die Telekom wird daraufhin ein individuelles Angebot erstellen. Das Angebot kostet 100€, welche im Falle einer Auftragserteilung verrechnet werden. Bei Nichtbeauftragung werden in jedem Falle die 100€ fällig. Die Kosten für einen solchen Glasfaseranschluss müssten komplett vom Eigentümer selbst getragen werden.

 

Wie läuft der Ausbau bei Neubauten?

Neubauten und komplette Neubaugebiete, die es zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit der Telekom noch nicht gab und daher auch nicht beim Angebot im Rahmen des Förderprogramms berücksichtigt werden konnten. Bei Neubauten / Neubaugebieten ist die Telekom generell mit im Spiel. Die Betrachtung, welcher Anschluss gelegt wird, erfolgt dann individuell. Sind beispielsweise Glasfaserkabel in naher Entfernung vorhanden, wird aller Voraussicht auch Glasfaser bis ins Haus verlegt (nur wenn Glasfaser-Anbindung absolut unwirtschaftlich wäre, würde ggf. auf bestehende Kupfer-Infrastruktur aufgebaut werden). Anbindung +- 799€ (aktueller Preis, Tendenz steigend) bzw. im Rahmen des Neubaus oder der Erschließung bereits erfolgt.

 

Mit welchen Einschränkungen habe ich während der Bauarbeiten zu rechnen?

Details hierzu können erst mit abgeschlossener Feinplanung gegeben werden. Generell soll zu all diesen Themen eine regelmäßige und zeitnahe Information aller betroffenen Bürger erfolgen, damit man sich bspw. auf gesperrte Straße gut einstellen und vorbereiten kann.

 

Ist eine vorzeitige Freischaltungen von Teilbereichen möglich?

Laut Telekom ist dies möglich.

 

Warum wird Wessobrunn nicht ausgebaut?

Wessobrunn wurde und wird eigenverantwortlich von der Telekom ausgebaut. Daher durfte hier keine Förderung beantragt werden. Das Förderprogramm hat es verboten Wessobrunn in das Breitbandprogramm mit aufzunehmen.

 

Welches Förderprogramm wird genutzt?

Die Gemeinde nutzt das Bundesförderprogramm. Zusätzlich werden Fördermittel des Landesförderprogramms genutzt.

 

Was passiert mit den vorhandenen Telefonkabeln und werden diese noch benötigt?

Die alten Kupferkabel werden solange benötigt und benutzt, solange es tatsächlich im Extremfall noch einen Kunden auf dem Kabel gibt, der nicht auf Produkte der modernen Glasfasertechnik umstellt. Hierzu hat die Telekom auch eine Verpflichtung. Insofern hat die Telekom aktuell noch kein Recht, alte Kupferkabel komplett still zu legen. Das wird gerade mit der Bundesnetzagentur verhandelt. Sollten irgendwann mal alle Kunden auf der Glasfaserinfrastruktur angeschaltet sein und die rechtliche Lage klar ist, wird die Telekkom die alten Kupferkabel außer Betrieb nehmen. In wie fern die Telekom dann alte Kupferkabel ausziehen, hängt von vielen Faktoren ab. Auf den größeren Verbindungstrassen wird das wohl erfolgen, in den Ortschaften eher nicht oder nur im Zusammenhang mit ggf. anderen Infrastrukturmaßnahmen.

 

 Oberirdisch oder Erdverlegung?

Wenn die Telekom Trassen oberirdisch kalkuliert hat, ist eine Erdverlegung grundsätzlich möglich, aber mit Mehrkosten und auch immer mit deutlich längeren Ausführungszeiten verbunden. Wegen der Mehrkosten gibt es deshalb mehrere Optionen:
a. Würde die Verlegung von Privat erfolgen, dann stellt die Telekom das Material.
b. Würde die Verlegung z.B. auf Wunsch eines Kunden oder der Gemeinde erfolgen und die Telekom wird die Arbeiten ausführen, kann man dies über ein spezielles Angebot im Rahmen „Leistung auf Antrag" durchführen. Die Kosten dafür übernimmt der Auftraggeber (Kunde oder Gemeinde).

 

Was bedeutet FTTH / FTTB?

FTTH: Fibre to the Home
FTTB: Fibre to the Building

 

 

Beschreibung:

Das Erschließungsgebiet FTTH wird an den Netzknoten lt. „Anlage KVz"
angeschlossen und über ein passives optisches Netz (PON) versorgt. Um die Breitbandversorgung im
Ausbaugebiet herzustellen, wird zu den Gf-NVt Glasfaserkabel verlegt und die Anbindung an das IPBackbone der Telekom hergestellt, sowie die entsprechend notwendigen Montage- und Spleißarbeiten
durchgeführt.
Für die Bereitstellung von symmetrischen Telekom-Produkten (z.B. DeutschlandLAN Connect IP) erfolgt
die Realisierung „Point to Point" ohne Splitter vom Kunden zum Central Office. Für die symmetrischen
Anschlüsse wird eine Verbindung über eine direkte Glasfaseranbindung vom optischen Glasfaser Verteiler
hergestellt.

Telekom errichtet im Rahmen des geförderten Ausbauprojektes die Glasfaseranbindung der Gebäude bis
einschließlich Gf-AP-OneBox (Glasfaser-Abschlusspunkt Gebäude), sofern sie vom
Grundstückseigentümer bis zu dem unter dem Punkt „Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke" dargestellten
Zeitpunkt beauftragt werden. Die Kosten für die Errichtung später beauftragter Hauszuführungen sind vom
Grundstückseigentümer zu tragen. Die Anbindung der Gebäude mit Glasfaserkabel an den Gf-NVt erfolgt, wenn der jeweilige
Grundstückseigentümer der Telekom zuvor einen Auftrag zur Herstellung eines
Telekommunikationsnetzes erteilt. Bei kostenpflichtigen Hauszuführungen ist zusätzlich vom
Grundstückseigentümer eine Kostenübernahmeerklärung für die Hausanschlusskosten erforderlich.

Die Errichtung von Hauszuführungen, die während des im Projektplan ausgewiesenen Akquise-Zeitraums
(Grundstückseigentümer-Akquise) vom Grundstückseigentümer beauftragt werden, werden im Rahmen
des im Projektplan dargestellten Realisierungszeitraums fertig gestellt. Nach Ende des AkquiseZeitraumes beauftragte Hauszuführungen können von Telekom auch nach Fertigstellung des
Breitbandausbaus errichtet werden. 

 

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Geplante Baumaßnahmen


Herstellen der Linienführung mittels Tiefbauverfahren auf einer Länge von insgesamt 29.769 Metern,
davon:
▪ Herstellen der Linienführung in unversiegeltem Tiefbau auf einer Länge von insgesamt 19.796
Metern. Sofern im Finanzdatenblatt vorgesehen, sind Horizontal- und Spülbohrungen enthalten.
▪ Herstellen der Linienführung in versiegeltem Tiefbau auf einer Länge von insgesamt 9.973
Metern. Sofern im Finanzdatenblatt vorgesehen, sind Horizontal- und Spülbohrungen enthalten.
▪ Herstellen/Erweitern einer oberirdischen Linie auf einer Länge von 13.917 Metern.
Die Strecke entspricht einer Anzahl von 398 Mastfeldern
▪ Verlegen/Einziehen von Kabelschutzrohren, Rohrverbänden, Mikrorohren, Glasfaser inkl. Gruben
und Muffen mit einer Gesamtmenge von 312.677 Metern, davon:
▪ Verlegen/Einziehen von Kabelschutzrohren/Kabelkanalrohre inkl. Mehrfachrohreinteilung im
Umfang von 654 Metern
▪ Verlegen/Einziehen von SpeedNet-Rohrverbänden im Umfang von 82.422 Metern
▪ Verlegen/Einziehen von Mikro Rohren im Umfang von 9.266 Metern
▪ Verlegen/Einziehen von Glasfasern im Umfang von 220.335 Metern
▪ Aufbau bzw. Erweiterung von 2 OLT (POP)
▪ Aufbau des PON durch Neuaufbau von 27 Gf-NVT, davon:
▪ 26 Gf-NVt in neuen passiven Gehäusen
▪ Anbindung an das IP-Backbone der Telekom über die Aggregationsebene herstellen
▪ Montage- und Schaltarbeiten durchführen
▪ Inbetriebnahme 36 Monate nach Unterzeichnung Breitbandausbauvertrag (in Abhängigkeit der
Standort- und Trassengenehmigung)

 

Ziele:

Breitbandanschluss 1.000 Mbits aller unterversorgen Haushalte. 

 

Projektfortschritt:

Der Spatenstich hat Anfang September 2021 stattgefunden.

 

Ergbnisse:

Die ersten Kabel sind verelgt.

 

Unterstützung durch den Bund:

https://atenekom.eu/kompetenzen/foerdermittelberatung/projekttraeger-breitband/

 

https://www.bmvi.de/DE/Home/home.html

 

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 Pressebericht vom 11.10.2021:

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